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Genauere Informationen zu einem bestimmten Begriff oder einem Thema: Hier finden Sie die Antworten auf die häufigsten Fragen zu P&R und dem P&R Container-Investitions-Programm.

Das Unternehmen P&R

Die P&R Gruppe besteht aus der P&R AG, deren 100%-igen Tochtergesellschaften, der bereits 1975 gegründeten P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, der P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, der P&R Container Leasing GmbH sowie der eigenständigen P&R Transport-Container GmbH.

Aktuell betreut die P&R Gruppe ein Volumen von mehr als 1,25 Millionen Containereinheiten (TEU) für über 50.000 Anleger und hat allein in den letzten 10 Jahren ein Containerverkaufsvolumen von deutlich über 7 Mrd. Euro abgewickelt.

Alle genannten P&R Gesellschaften existieren bis heute. Die P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH sowie die P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH haben lediglich den Vertrieb ihrer Produkte zum 30.12.2016 eingestellt. Die Verwaltung und Abwicklung bestehender Containerinvestments erfolgt jedoch unverändert und planmäßig bis zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit.

Mit den seit 01.01.2017 in Kraft getretenen Bestimmungen des Vermögensanlagengesetzes / Fortschreibung Kleinanlegerschutzgesetzes hat die aus der P&R Transportsysteme Fonds Verwaltungs-GmbH hervorgegangene eigenständig P&R Transport-Container GmbH zusammen mit den Funktionspartnern, der P&R AG und der P&R Equipment & Finance Corp (CH) die Vertriebs- und Verwaltungstätigkeit der P&R Containerinvestments übernommen.

Die P&R Transport-Container GmbH ist dabei für Vertrieb, Vermarktung und Vermietung der Frachtcontainer für die Anleger zuständig.

Die P&R AG stellt im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages das erfahrene Personal, die Infrastruktur und das Markt Know-How zur Verfügung.

Die P&R Equipment & Finance Corp (CH) ist für die weltweite Analyse, den Containereinkauf und die Vermietung an die Transportindustrien in Zusammenarbeit mit den weltweit größten Leasinggesellschaften zuständig.

Im Folgenden werden diese drei Unternehmen dort, wo nicht die individuelle Funktion von Bedeutung ist, vereinfachend mit dem Sammelbegriff P&R bezeichnet.

Die P&R Transport-Container GmbH kann auf über 40 Jahre Markterfahrung der unterschiedlichen P&R Container-Investment-Gesellschaften zurückgreifen: Durch die handelnden Personen selbst, das unveränderte Geschäftsmodell und das über Jahrzehnte aufgebaute Netzwerk auf den Einkaufsmärkten, den weltweiten Leasinggesellschaften und den Reedereien als Endnutzer.

Als das erste P&R Containerinvestment-Unternehmen, die P&R Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, 1975 gegründet wurde, war der Containermarkt in Deutschland noch sehr jung – erst 1966 wurde in Deutschland erstmals ein Container entladen. Mit dem neuen Produkt „Container“ entstand beides:

  • Finanzierungsbedarf seitens der Industrie/Flottenbetreiber für große Containerflotten und
  • eine bis dahin völlig neue Anlageform für Privatanleger: die Direktinvestition in den Sachwert Container

Die Idee des Gründers Heinz Roth war von Anfang an, diesen spezifischen Finanzierungsbedarf der Transport- und Logistikindustrien über investitionsbereite Privatanleger zu bedienen – mit dem Ergebnis einer klassischen Win-win-Situation:

Industriepartner wie Reedereien haben eine gesicherte Finanzierung der benötigten Containerflotte ohne Eigenmitteleinsatz. Die Privatanleger erzielen Renditen, indem sie Transportcontainer erwerben und der Industrie gegen Mietentgelt zur Verfügung stellen. P&R fungiert dabei als Vertriebs- und Verwaltungsgesellschaft sowie als Bindeglied zwischen privaten Anlegern und Industrie.

In Abstimmung mit den Industriepartnern (Leasinggesellschaften und Reedereien) ermittelt die P&R Equipment & Finance Corp (CH) deren jeweils aktuellen tatsächlichen Containerbedarf für Flottenerweiterungen oder Flottenreplacement (Austausch/Ersatz). Über die Bedarfsermittlung ist eine hohe Auslastung (bei P&R über 95%) der angeforderten Containerflotten gesichert.

Auf dieser Grundlage kauft die P&R Equipment & Finance Corp (CH) Container-Flotten (Gebraucht- oder Neucontainer) erst ein.

Mit dem Einkauf der Containerflotten sind bereits vertraglich zugesicherte und meist langfristige Mietverhältnisse mit den bestellenden Industriepartnern (Leasinggesellschaften oder Reedereien) begründet und damit vertraglich fest vereinbarte Mieteinahmen verbunden.

Die P&R Transport-Container GmbH /Grünwald bietet Privatanlegern im Rahmen der regelmäßig aufgelegten Containerinvestment-Angebote nun die Möglichkeit, die Finanzierung der beauftragten Containerflotten über den Kauf von Frachtcontainern zu organisieren und im Gegenzug von regelmäßigen Mieteinnahmen zu profitieren.

  1. P&R Grünwald kauft dabei von P&R CH für seine Anleger die gewünschte Anzahl an Frachtcontainern und verkauft sie ihrerseits im Rahmen eines Kauf- und Mietvertrages an die Anleger.
  2. Die Anleger werden dabei wirtschaftliche und rechtliche Eigentümer der Container.
  3. P&R Grünwald mietet die im Eigentum der Anleger befindlichen Container im Rahmen eines Kauf- und Mietvertrages von diesen an und vermietet sie ihrerseits an die P&R CH unter. Diese verwaltet die bereits an die Industrien fest vermieteten Container und reicht die vertraglich zugesicherten Mieterträge über P&R Grünwald an die Anleger als rechtliche und wirtschaftliche Eigentümer weiter.

Im Ergebnis haben die Anleger damit Frachtcontainer erworben, die bereits vor Kauf fest und langfristig an die Transportindustrien vermietet sind und damit vertraglich zugesicherte regelmäßige Mieterträge sichern.

Dieses Modell sichert eine ausschließlich auf den Marktbedarf ausgerichtete Kapazitätsplanung der P&R Containerflotte: Überkapazitäten sind damit weitestgehend ausgeschlossen, die P&R Containerflotte ist ausgelastet und die Mieterträge für die Anleger sind somit gesichert – und von P&R sogar einwendungsfrei zugesichert. Mit dieser Strategie agiert P&R nicht rein wachstumsgetrieben, sondern steuert verfügbare Mittel und Produktionskapazitäten auch mit dem Ziel einer dauerhaften Marktstabilität. Diese Stabilität trägt wesentlich dazu bei, die überdurchschnittlich hohen Renditen für die Anleger auch auf Dauer sicherzustellen.

Das P&R Modell steht damit grundsätzlich allen Fonds- und Beteiligungsmodellen entgegen, die oft nicht zwingend ausgelasteten Containerflotten mit Fremdkapital und Anlegerkapital finanzieren. Da solche Formen der Anlage ein erhöhtes unternehmerisches Risiko für die Anleger darstellen, stehen sie für P&R außer Frage.

Die Kreditvergabe von Banken wurde in den vergangenen Jahren stark reglementiert. Daher verzichten immer mehr Reedereien auf eine Fremdkapitalfinanzierung zum Kauf von Containern und greifen auf Mietkontingente zurück. Im Sale-and-lease-back-Verfahren verkaufen die Reedereien ihren eigenen Containerbestand und mieten ihren Bedarf an Containern dann über Containerleasinggesellschaften zurück. Das begünstigt die Nachfrage nach Containerinvestmentprodukten, schafft einen auch kurzfristig kalkulierbaren Bedarfsmarkt und sichert privaten Anlegern damit vor dem Hintergrund dieser vorhersehbaren und stabilen Marktsituation umfassende Anlagemöglichkeiten. 

Alleinstellungsmerkmale und damit Erfolgsfaktoren sind:

  • Ausschließliche Konzentration auf die Sachwertanlage Container als Direktinvestition ohne Beteiligungsmodelle (Fonds) und damit ohne zusätzliches unternehmerisches Risiko für die Anleger
  • Vertrauen durch Zuverlässigkeit: Seit mehr als 40 Jahren haben alle unabhängigen P&R Gesellschaften ausnahmslos alle vertraglichen Verpflichtungen und (Rendite-)Zusagen gegenüber den Anlegern erfüllt
  • Die von der P&R AG über den Geschäftsbesorgungsvertrag bereitgestellten Fachleute bringen über ihre teilweise Jahrzehnte lange Tätigkeit eine enorm hohe Expertise auch in die P&R Transport-Container GmbH mit ein
  • Überdurchschnittliche Renditen
  • Hohe Eigenkapitaldecke und hohe Liquidität zur Sicherung der Ansprüche der Anleger
  • 40 Jahre Erfahrung als Pionier auf dem Markt der Container als Sachwertanlagen
  • Internationaler Marktzugang und langjähriges Partnernetzwerk mit den international renommiertesten Leasinggesellschaften und einem leistungsstarken Vertriebsnetzwerk
  • Marktführerschaft in Deutschland mit aktuell mehr als 1,25 Millionen Containereinheiten (TEU) für über 50.000 Anleger in Verwaltung und einem abgewickelten Containerverkaufsvolumen von deutlich über 7 Mrd. Euro in den letzten 10 Jahren

     

Der Containermarkt wird weiterhin deutlich wachsen: Sowohl die renommierten Beratungsagenturen Drewry Shipping Consultants Ltd. (DSC) und Ocean Shipping Consultants Ltd. (OSC) als auch das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) prognostizieren, dass sich der jährliche internationale Containerumschlag, ausgehend vom Jahr 2010, bis 2020 annähernd verdoppeln wird. Das hat mehrere Ursachen: Globalisierung, fallende Handelsbarrieren und steigende Güternachfrage aus den Schwellenländern beispielsweise. Nicht zuletzt trägt auch die fortschreitende Standardisierung und Normierung des gesamten Warenverkehrs dazu bei, dass Containertransporte gegenüber dem klassischen Stückgut rasant an Bedeutung gewinnen.

Die wirtschaftlichen Unternehmensziele sind auf dieser Grundlage ebenso konservativ wie ehrgeizig:

  • Sicherung und Ausbau der Markt- und Markenführerschaft in Deutschland
  • Stabile Jahres-Umsatzziele (Container-Verkaufsvolumen) der P&R Transport-Container GmbH  zwischen 500 bis 750 Mio. Euro.

In P&R sind sowohl private Anleger als auch institutionelle Anleger investiert. Grundsätzlich investieren konservative Privatanleger in P&R Containerinvestments, die ab ca. 2.000,– Euro anzulegendes Vermögen bereitstellen und einen mittelfristigen Anlagezeitraum von 5 Jahren bevorzugen. Verlängerungsoptionen sind angebotsabhängig.

Institutionelle Anleger – hier sind Family Offices oder insbesondere Stiftungen zu nennen - verfolgen häufig eine breit gestreute Anlagepolitik und mischen  konservative P&R Direktinvestments, die nicht mit Anleihe- und Kapitalmärkten korrelieren, bei.

Für Stiftungen gilt insbesondere: Soweit das Stiftungsvermögen der reinen Vermögensverwaltung zuzurechnen ist, entsprechen die steuerlichen Vorgaben weitestgehend denen von Privatanlegern.

Anleger – privat wie institutionell – schätzen P&R Containerinvestments als konservative Anlageform mit überschaubarer Laufzeit, hoher Zuverlässigkeit, quartalsweisem Liquiditätsfluss durch Mietauszahlungen und der über 40-jährigen Historie als 100% verlässlicher Vertragspartner.

2017 sind insgesamt über 50.000 aktive Kunden bei P&R in den unterschiedlichen Produkten investiert. Die Wiederanlegerquote liegt bei ca. 65 %, die Weiterempfehlungsbereitschaft bei über 90 %.

P&R Produkte können Anleger im Wesentlichen über drei Vertriebswege erwerben:

  1. Der Hauptvertrieb der P&R Produkte wird durch professionelle, auch institutionelle Finanzdienstleister, Vermögensberater, Banken und unabhängige Finanzberater geleistet. Derzeit sind über 200 Hauptvermittler mit insgesamt ca. 2.000 Untervermittlern für P&R tätig.
  2. Direktvertrieb über P&R
  3. Onlinevertrieb über die Website www.pundr.de

Grundsätzlich hängen die Neugeschäftsumsätze, also das am Markt eingeworbene Anleger-Eigenkapital, vom weltweiten Containerbedarf ab. Um für den Anleger die Risiken zu minimieren, werden – dem P&R Geschäftsmodell entsprechend – nur Container für Anleger angeboten, die bereits über lange Laufzeiten sicher vermietet sind. Die Frage nach der Abhängigkeit der Unternehmensentwicklung von internationalen Krisen ist damit unter drei Aspekten zu beantworten:

Bedarfs- und Verfügbarkeitsentwicklung von Transportcontainern aufgrund steigender oder fallender Welthandelsvolumina

In Jahren mit geringerem weltweiten Containerbedarf stehen auch P&R und damit den Anlegern weniger Container als Sachwertanlagen zur Verfügung (Angebotsmarkt). Die Umsätze von P&R hängen stark von der überhaupt benötigten und damit verfügbaren Menge an Transportcontainern ab. Dabei verläuft der weltweite Containerbedarf nicht zwangsläufig parallel mit der allgemeinen weltwirtschaftlichen Entwicklung.

So konnten die unabhängigen P&R-Gesellschaften im 5-Jahreszeitraum 2012-2016 durchschnittlich 860 Mio. Euro an Container-Investitionen verbuchen, gegenüber dem Jahr 2010 ein Plus von 25% im Jahresschnitt der Folgejahre - mit einem Rekordwert von 1.012 Mio. Euro 2013. 
Bemerkenswert dabei, dass diese Jahre 2011-2015 insgesamt von extrem nervösen, schwankenden und kaum zu kalkulierenden Stimmungen auf den Finanzmärkten gekennzeichnet waren, P&R Containerinvestments davon aber nur wenig betroffen waren.

Erklärbar dadurch, dass einerseits der Welthandel weniger stark von der Eurokrise betroffen schien und gleichzeitig verunsicherte Anleger noch stärker als bisher auf das konservative Produkt der P&R Containerinvestments zurückgegriffen haben. Daneben greifen die Industrien, insbesondere in Krisenzeiten, auch auf die Finanzierungskraft, die Zuverlässigkeit und Planungssicherheit von P&R als Finanzierungspartner für großvolumige Containerflotten zurück.

Auswirkungen auf das bereits investierte Kapital der Anleger

Der wesentlichste Punkt: Da P&R ausschließlich die Containerflotten zur Anlage anbietet, die im Vorfeld bereits vermietet sind, haben sogenannte Krisenjahre (Bankenkrise, Eurokrise etc.) bisher keine Auswirkungen auf das bereits eingesetzte Kapital und auf die vertraglich zugesicherten quartalsweisen Mieten der Bestandskunden gehabt. Ausschließlich die Nachfrage nach zusätzlichen Neuinvestitionen kann möglicherweise nicht befriedigt werden. Damit können die P&R Containerinvestments durchaus als krisenresistent bezeichnet werden.

Wettbewerbsfähigkeit der P&R Produkte in den Krisenjahren

Insbesondere während der Eurokrise 2011 reagierten Anleger äußerst verunsichert auf die kaum kalkulierbaren Märkte und auch auf die kaum noch vorhersehbare Entwicklung gerade komplexer Finanzprodukte.

Die Nachfrage nach krisenresistenten, konservativen und vor allem einfachen Anlageprodukten von vertrauenswürdigen Marken steigt vor dem Hintergrund dieser Szenarien. So konnte die P&R Gruppe  2012 bis 2016 mit 218.000 laufenden aktiven Verträgen einen weiteren neuen Rekord verzeichnen, der neben dem Neukundenzuwachs auch auf eine Steigerung der Mehrfach- und Wiederanlagebereitschaft der Bestandskunden zurückzuführen ist. Weiterhin trägt auch die konstant hohe Auslastung der P&R Containerflotte zur Marktführerschaft und zu dem in Krisenzeiten wirksamen Wettbewerbsvorsprung bei.

Zusammenfassung:

  1. P&R Containerinvestments sind nicht direkt von den besonders durch die Kapitalmärkte motivierten Krisen betroffen.
  2. Als Sachwert-Direktinvestition sind Container per se ein vom Kapitalmarkt nicht direkt abhängiges Anlagegut.
  3. Laufende Verträge sind durch die festen Leasing- und Vermietungsverträge mit den Industriepartnern von europäischen oder weltwirtschaftlichen Krisen im bisherigen Ausmaß unberührt. So wurden seit mehr als 40 Jahren ausnahmslos alle vertraglichen Verpflichtungen und Zusagen der unabhängigen P&R Gesellschaften gegenüber den Anlegern erfüllt.
  4. Insbesondere in Krisenjahren zeigen die P&R Produkte und das Geschäftsmodell ihre große Stärke. Weiterhin konstante Jahresrenditen und weitestgehende Krisenresistenz, da keine direkte Abhängigkeit von den Kapitalmärkten besteht.

Grundsätzlich haben sich keine Änderungen ergeben. So werden die Verträge mit den bisherigen Partnern unter Beachtung des gleichen Qualitätsanspruchs geschlossen. Die Marktbedingen und die daraus resultierenden Risiken haben sich ebenfalls nicht geändert.

Im Vergleich zu den bisherigen Vereinbarungen ist die in den Konzern eingebundene Gesellschaft P&R Transport-Container GmbH nunmehr auch direkter Mietvertragspartner der Anleger. Alle Risiken aus der Nutzung der Container werden somit von P&R getragen.

 

Die Produkte

Seit dem 01.01.2017 bietet die P&R Transport-Container GmbH Container-Investitionsprodukte mit 5-jähriger Laufzeit an, die den Bestimmungen des Vermögensanlagengesetzes unterliegen.

Auch für die neuen Produkte der P&R Transport-Container GmbH gilt: Der Anleger erwirbt Container und wird rechtlicher und wirtschaftlicher Eigentümer. P&R mietet die Container vertragsgemäß an, vermietet die Container unter an die P&R Equipment & Finance Corp, die diese wiederum an die Industriepartner vermietet. P&R verzichtet gegenüber den Anlegern  auf Einwendungen aus den Mietverträgen. Die Mieterträge sind über die gesamte Laufzeit in dieser Weise gewährleistet. Nach Ablauf des Kauf- und Mietvertrags behält sich P&R vor, zum Ende der Vertragslaufzeit ein Angebot zum Kauf der Container zu unterbreiten.

Die Anlage in Container ist besonders für konservative Anleger geeignet, die großen Wert auf die größtmögliche, der Anlageform entsprechende Solidität der Anlagen, die Transparenz des Geschäftsmodells und die Verständlichkeit der Produkte legen – und dabei von überdurchschnittlich hohen Renditen und schnellem Liquiditätsrückfluss durch quartalsweise Mietauszahlungen, feststehenden Kalkulationsparametern und überschaubaren Laufzeiten  profitieren möchten.

Für Neukunden liegt die Mindestanlagesumme bei  ca. 5.000 Euro, angebotsabhängig aber auch darunter ab 2.000,- Euro.

Die Anlagen sind bewährt, einfach und ertragreich bei mittlerem Anlagehorizont.

Die angebotenen Containerinvestments erzielen durchschnittlich ca. 4 % Vorsteuerrendite p. a. auf das durchschnittlich eingesetzte Kapital (IRR). Zu versteuern als sonstige Einkünfte mit dem persönlichen Steuersatz.

Als Direktinvestition in einen Sachwert sind P&R Containerinvestitionen das Gegenmodell klassischer Unternehmensbeteiligungen wie z. B. Fondsmodelle. So kann eben kein Teileigentum erworben werden, sondern nur „ganze“ Container, die dem Anleger dann auch rechtlich und wirtschaftlich als Eigentümer zuzuordnen sind. Es gibt keine Mitunternehmerschaft und damit kein zusätzliches unternehmerisches Risiko. Das Anlagegut ist weitestgehend krisenresistent und komplett versichert gegen Diebstahl, Verlust, Schiffbruch, Beschädigung etc. Auch die Mieterträge sind in der vertraglich festgelegten Höhe zugesichert, die Auszahlung erfolgt quartalsweise. Zusätzlich sind die Mietzahlungen durch die Sicherheitsabtretung der Erlöse aus dem Untermietverhältnis gesichert.

Hier ist ein wesentliches Detail zu unterscheiden: Der Rückkauf als solcher über ein zu unterbreitendes Rückkaufsangebot kurz vor Laufzeitende ist wie bisher auch vertraglich zugesichert.

Der exakte Rückkaufspreis bereits bei Vertragsabschluss zum Laufzeitende war bei den 5-jährigen Investments, die steuerlich der Einkunftsart „Sonstige Einkünfte“ zuzuordnen waren, auch in der Vergangenheit nicht  festgeschrieben oder garantiert. Dennoch hat P&R bisher die in den Angebots-Beispielrechnungen prospektierten Rückkaufswerte seit über 40 Jahren immer auch so realisiert.

Damit ändert sich nach den neuen gesetzlichen Vorgaben nur die Formulierung zum Rückkaufswert, der nun als “prognostiziert“ bezeichnet werden muss.

Ein feststehender Rückkauf mit zugesagtem Rückkaufspreis bereits zu Vertragsbeginn war ausschließlich bei den 3-jährigen P&R Container-Leasing-Investments erlaubt, da die Erträge aus dem Investment damit der Einkunftsart Kapitalerträge und damit der steuerlichen Behandlung der Abgeltungssteuer zuzuordnen waren.

Für den Anleger fallen keine Zusatzkosten oder Gebühren bei Vertragsabschluss an. Für eine Übertragung laufender Verträge an Dritte wird eine Verwaltungsgebühr über 125,- Euro erhoben.

Im Einzelfall können Bearbeitungsgebühren für (nachträgliche) Doppelausfertigung von angeforderten Dokumenten entstehen.

 

Der Markt

Schiffsfonds und Container-Direktinvestments sind grundsätzlich nicht miteinander vergleichbar. Die größten Unterschiede sind der Planungshorizont und die Laufzeit der Anlage.

Bei Schiffsfonds hängt der Erfolg einer Anlage vor allem davon ab, ob ein zukünftiger Bedarf an Frachtcontainerschiffen schon heute richtig eingeschätzt werden kann. Der Planungshorizont von der Bedarfsanforderung bis zum Stapellauf eines Containerschiffs liegt hier bei ca. 5-7 Jahren. Eine Zeitspanne, in der genaue Prognosen über die Marktentwicklung schwierig werden. Wenn sich – wie die letzten Jahre häufig zu beobachten war – in diesem Zeitraum Überkapazitäten an Frachtschiffen aufbauen, sind die über Fremdkapital finanzierten, neuen Schiffe nicht mehr zu den geplanten Konditionen und Laufzeiten zu vermieten, darüber hinaus nicht ausgelastet und der Verkauf nach ca. 8 Jahren Betriebszeit nicht mehr gesichert. Im besten Fall fallen Renditen geringer als prospektiert aus, im schlechteren Fall ist bei Schiffsfonds als Beteiligungsmodell auch das Risiko des Totalverlusts durchaus gegeben. Selbst bei voller Eigenkapitalfinanzierung haben Frachtcontainerschiffe täglich anfallende Fixkosten.

Der Bedarf an Containern hingegen ist entsprechend den jeweiligen Marktanforderungen sehr kurzfristig plan- und kalkulierbar. Die Vorlaufzeit von Anforderung bis Produktion und Auslieferung eines neuen Containers beträgt nur 2–3 Monate. Ein Zeitraum, in dem sich kaum relevante Markt- und Bedarfsänderungen zeigen. So können im Bedarfsfall sehr schnell neue Container produziert werden. Bei nachlassender Nachfrage der Industrien wird die Neuproduktion gedrosselt oder gestoppt und die Gebrauchtcontainer decken den Bedarf.

Bei einer Lebensdauer von ca. 12–15 Jahren eines Containers ist darüber hinaus auch die laufende Neuproduktion kalkulierbar. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Industrien grundsätzlich 2,0-mal mehr Container benötigen, als Schiffskapazitäten vorhanden sind. Denn es müssen immer genügend Container bereitstehen, um gelöschte Schiffe sofort wieder zu beladen. Auch dieser erhöhte Bedarfsfaktor gegenüber Schiffskapazitäten schafft eine hohe Sicherheit für Anleger, sodass Container ein nachgefragtes Anlagegut sind und bleiben.

Entwicklung Containerumschlag global

In der Gesamtbetrachtung waren zwischen 1990 und 2008 durchschnittliche jährliche Wachstumsraten beim Containerumschlag von ca. 10 % zu verzeichnen. Im Jahr 2010 nahm der weltweite Umschlag um ca. 14 % zu, nachdem er 2009 erstmals in der Geschichte gesunken war (–9 %). Das Vorkrisenniveau wurde also bereits 2010 übertroffen. Einige Studien prognostizieren zwischen den Jahren 2010 und 2020 sogar ein Umschlagplus von gesamt ca. 60 %. Wir rechnen damit, dass die Containerschifffahrt der am schnellsten wachsende Verkehrsträger bleibt.

Containerumschlag und Güterhandel

Der Anteil an Containerladungen gegenüber Stückgutladungen ist zwischen 1990 und 2011 um den Faktor 2 gestiegen. In den Folgejahren bis 2016 ist ein weiterer leichter Anstieg der Containerisierung zu verzeichnen. Der Anteil derjenigen Güter, die mit Containern transportiert werden, nimmt innerhalb des gesamten Güterverkehrs also zu. In den großen internationalen Häfen liegt dieser Anteil bereits über 90%.

Ausblick

In der Gesamtbetrachtung der vergangenen 20 Jahre unter Berücksichtigung der Vor- und Nachkrisenentwicklung, aber auch in Betrachtung kurzer Intervalle über 2–5 Jahre können wir feststellen, dass der globale Containerumschlag weiterhin sehr gute Perspektiven und Wachstumsraten zeigt (vgl. Grafik 1, Entwicklung weltweiter Containerumschlag).

Dazu ein nachweisbar weiterhin steigender Grad der Containerisierung gegenüber dem Transport des freien Stückguts (vgl. Grafik 2, Entwicklung Stückgutladung insgesamt, Containerladung, Containeranteil). Vor diesem Hintergrund der Bedarfsplanung und realisierter Auslastung ist auch eine Investition in Frachtcontainer zu betrachten – neben dem P&R Anlagekonzept selbst bilden die hier verkürzt aufgezeigten Marktperspektiven doch eine sehr solide Beurteilungsgrundlage, inwieweit das Investitionsgut „Frachtcontainer“ von konjunkturellen Entwicklungen einerseits und Inflationsrisiken andererseits betroffen ist. In der Gesamtbetrachtung äußerst resistent, stabil und solide.

Zum detaillierten Marktbericht mit Prognose.

Grafik 1, Entwicklung weltweiter Containerumschlag
Grafik 2, Entwicklung Stückgutladung insgesamt, Containerladung, Containeranteil

Containermarkt: Für Container existieren zahlreiche Zulassungen, Qualitätsstandards und Zertifikate, über die P&R Container alle verfügen. Der Seefrachtcontainer ist ein international genormtes Produkt.

Container-Investment-Markt: Dieser Markt wird auftragsgemäß im Rahmen des Anlegerschutzes von der BaFin reguliert.

Wesentlich für den Anleger ist:

  • Die Marktexpertise und der Erfahrungshorizont: P&R ist mit unabhängigen Gesellschaften seit mehr als 40 Jahren Anbieter für Container-Direktinvestitionen
  • Internationale Versicherungen, Wirtschaftsprüfungen, Ratings: P&R Container sind gegen nahezu alle Gefahren im Zusammenhang mit Verlust und Beschädigung versichert
  • Die Quote der vertragsgemäßen Erfüllung der P&R Renditezusagen: Über 4 Jahrzehnte wurden alle Renditezusagen und vertraglichen Verpflichtungen der unabhängigen P&R Gesellschaften zu 100 % erfüllt
  • Die unabhängige Prüfung/Selbstkontrolle: P&R lässt Unternehmen und Produkte regelmäßig durch unabhängige Wirtschaftsprüfer beurteilen. Die lückenlose Berichterstattung (Prüfungsberichte) ist für jeden Investor abruf- und einsehbar.

Die meisten Container werden auf dem Seeweg transportiert – die Transportform mit der geringsten Kohlendioxidemission pro Tonnenkilometer. Außerdem fahren die Schiffe nicht selten im Slow-steaming-Modus, was ebenfalls zu einer Minimierung des Treibstoffverbrauchs und der Emissionen um bis zu 50% beiträgt. Weiterhin steigert die Automatisierung des gesamten Be- und Entladeprozesses die Effizienz und sorgt so für eine geringe Schadstoffbelastung pro Verladetonne.

Eine Nutzungsdauer von bis zu 15 Jahren macht Container übrigens schon per se zu nachhaltig konzipierten Produkten. Darüber hinaus wird das Potenzial in Sachen Nachhaltigkeit jedoch aktuell immer weiter ausgebaut. So werden die in Containern bisher verwendeten Hartholzböden zunehmend durch den schnell nachwachsenden Rohstoff Bambus ersetzt – nur ein weiteres Beispiel für die hohe Innovationskraft im Bereich nachhaltiger Transportlösungen. Auch die Lackierungen werden ökologischen Standards angepasst. Der Rohstoff Stahl kann einer sekundären Verwertung zugeführt werden.

 

Vermögensanlagegesetz und Informationspflicht

Der Begriff „Regulierung“ wie er von der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) definiert ist, meint grundsätzlich die Aufsicht über den sogenannten grauen Kapitalmarkt, um – soweit es möglich ist – ein angemessenes Schutzniveau für Anleger, die dort investieren, herzustellen. Wesentliche Grundlage dieser Regulierung ist das Vermögensanlagengesetz sowie das Kapitalanlagengesetz, die die Reichweite der Aufsicht auch über diejenigen Finanzdienstleister und Anlagen ausweitet, die nicht zwingend dem präventiven Verbot mit Erlaubnisvorbehalt des sogenannten weißen Marktes (Banken) unterliegen.

Der legale „Graue Kapitalmarkt“, im Gegensatz zum illegalen sogenannten „schwarzen Finanzmarkt“ bildet den Normalfall unserer Wirtschaftsordnung ab indem er die „Grundsätze der Gewerbefreiheit und Privatautonomie“ verkörpert. Die reine Existenz des grauen Marktes ist also an sich kein regulatorisches Defizit. Dennoch existieren auch hier, wie in jeder Branche, missbräuchliche Geschäftsmodelle, die große Schäden für Anleger verursachen können.

Im Sinne des kollektiven Anlegerschutzes ist die Regulierung also der gesetzliche Auftrag der BaFin, sich um ein angemessenes Schutzniveau für Anleger zu kümmern. Dabei geht es um ein ausgewogenes Verhältnis staatlicher Kontrolle von Finanzdienstleistern und Finanzmarktprodukten einerseits und die Eigenverantwortlichkeit der mündigen Anleger andererseits.

(Sinngemäß wieder gegeben nach www.bafin.de)

Die aus dem Vermögensanlagengesetz, für die P&R Containerinvestments wirksam seit 01.01.2017, geltenden gesetzlichen Vorgaben beinhalten die Bereitstellung unterschiedlicher auch umfangreicher und detaillierter Informationen für den Anleger. Dazu gehören:

  • Emissionsprospekt (als Verkaufsprospekt bezeichnet)
  • VIB = Vermögensanlageninformationsblatt
  • Kauf- und Mietvertrag
  • Post-Identifikation einmalig bei Neuanlage

Dazu ein Auszug aus der Veröffentlichung des Bundesfinanzministeriums:

"Mit den Änderungen wird die Transparenz der Vermögensanlagen erhöht, sodass die Anleger künftig besser informiert werden über die Laufzeit und die Kündigungsmöglichkeit von Vermögensanlagen sowie die personellen Verflechtungen, insbesondere bei Emittenten verbundener Unternehmen. Weiter wird der Anbieter einer Vermögensanlage verpflichtet, einen zum Anlagezeitpunkt aktuellen Prospekt zur Verfügung zu stellen. Im Wertpapierhandelsgesetz erhält die BaFin Befugnisse, die Vermarktung oder den Vertrieb von bestimmten, insbesondere komplexen Produkten einzuschränken oder zu verbieten, um Anleger vor aggressiver Werbung sowie dem Vertrieb von schwer kontrollierbaren Produkten zu schützen."

Gesamt nachzulesen unter:
(http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Monatsberichte/2015/08/Inhalte/Kapitel-3-Analysen/3-3-kleinanlegerschutzgesetz.html)

Tatsächlich geht es dem Gesetzgeber um einen umfassend erweiterten Anlegerschutz, der den Anleger künftig vor dem Erwerb risikobehafteter Vermögensanlagen besser und wirksamer informieren soll. Damit verschärfen sich auch die Anforderung an die Anbieter und Vermittler solcher Vermögensanlagen. Sie müssen detaillierte Informationen in ihren Prospekten veröffentlichen und sind bei Fehlverhalten verstärkten Sanktionen bis hin zum Vermarktungsverbot der betroffenen Vermögensanlage ausgesetzt.

Risiken werden damit nicht auf die Anleger abgewälzt, sondern Anleger können Investitionsentscheidungen auf der Grundlage umfassender Informationen sehr viel besser treffen. (Siehe Punkt 2)

 

Verträge und Eigentum

Der Anleger wird mit Zahlungseingang des Kaufpreises im Rahmen des Kauf- und Mietvertrages formal rechtlicher und wirtschaftlicher Eigentümer der erworbenen Frachtcontainer. Als wirtschaftlicher Eigentümer erzielt der Anleger 5 Bankarbeitstage nach Zahlungseingang Mieteinkünfte, die nachschüssig nach dem ersten vollen Quartal und danach quartalsweise ausbezahlt werden.

Der rein formaljuristische Vollzug der Eigentumsübertragung wird in der Regel mit dem Mietbeginn vollzogen, kann aber maximal 90 Tage in Anspruch nehmen, da vom Ersterwerb der Container durch die P&R Equipment & Finance Corp (CH), dem anschließenden Weiterverkauf an die P&R Transport-Container GmbH und dem anschließenden Verkauf der Frachtcontainer an die Anleger formal drei Eigentumsübertragungen auch verwaltungstechnisch abzuleisten sind. Daneben vollzieht sich die formaljuristische Eigentumsübertragung erst bei tatsächlich verfolgter physischer Lieferung und Entgegennahme der Container. Die vom Anleger erworbenen Container können sich aus verschiedenen Gründen noch in der Lieferung (Transportwege) befinden, auch wenn der Erwerb bereits stattgefunden hat. Vergleichbar mit dem Erwerb einer vermieteten Immobilie, wo der Käufer nach Erwerb bereits die Mieten erhält, der formale Verwaltungsakt der Eintragung im Grundbuch aber durchaus dauern kann.

Die Eigentumsübertragung wird intern durch die eindeutige Zuordnung innerhalb der Anleger-Datenbanken dokumentiert. Extern zum Kunden durch ein Eigentumszertifikat, das auf Wunsch ausgestellt wird.

P&R war bisher mit den durch die P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, der P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH und der P&R Container Leasing GmbH rechtlich ausschließlich der Verwalter für das Containereigentum der Anleger.

Der Anleger erwirbt Container und wird rechtlicher und wirtschaftlicher Eigentümer. Die P&R Transport-Container GmbH mietet die Container vertragsgemäß vom Anleger an, vermietet die Container unter an die P&R Equipment & Finance Corp, die diese wiederum an die Industriepartner vermietet.

Damit ist die P&R Transport-Container GmbH nun direkter Mieter gegenüber den Anlegern. Die Anleger haben damit einen Vertragspartner auf deutschem Boden der dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unterliegt und der auch direkt für ihre Mietansprüche einzutreten hat. Auch wenn es in der über 40-jährigen Geschichte der P&R Gruppe noch keinen einzigen Fall nicht ausbezahlter Mieten gegeben hat, so ist die neue Konstellation eines Vertragspartners, der nach deutschem Recht handelt, für Anleger ein zusätzliches Sicherheitskriterium.

Die Bilanzierung der Frachtcontainer erfolgt grundsätzlich durch den wirtschaftlichen Eigentümer. Dieser wirtschaftliche (und rechtliche) Eigentümer ist nach dem Kauf- und Mietvertrag der Anleger selbst. Damit erfolgt eine Bilanzierung nicht bei P&R.

 

Sicherheiten und Risiken

Zu den Risiken für Anleger verweisen wir verbindlich und ausschließlich auf den zu jeder Anlage zugeordneten, Verkaufsprospekt (unter www.pundr.de/Investitionsangebote). Die folgende Risiko-Beschreibung dient an dieser Stelle nur dem allgemeinen Grundverständnis und zeigt beispielhafte Risiken in Auswahl.

Grundsätzlich hat P&R seine Produkte so weit abgesichert, wie es möglich ist: vom Produktmodell an sich bis hin zu den Qualitätsstandards und den Versicherungen der Container. Dennoch gibt es Risiken, die – wenn auch unwahrscheinlich – eintreten können und auch zum wirtschaftlichen Totalverlust führen können. Beispielsweise wenn alle beteiligten P&R Partner gleichzeitig ausfallen würden: Endnutzer (Reedereien), Leasinggesellschaften, P&R Equipment & Finance Corp (CH) und P&R Transport-Container GmbH. Ein Szenario, das nur vorstellbar wäre, wenn der gesamte Welthandel zum Erliegen kommt, z.B. durch flächenerfassende Kriegshandlungen.

Daneben gibt es Risiken, die ebenfalls zum wirtschaftlichen Totalverlust führen können, die nicht durch Versicherungen abgedeckt sein können, wie z.B. atomare Kontamination. (Siehe Punkt 5)

Teilverluste können beispielsweise eintreten, wenn keiner der P&R Partner seinen vertraglichen Verpflichtungen mehr nachkommen könnte. In diesem Fall decken die bereits erhaltenen Mieten und der im Eigentum befindliche Frachtcontainer als Sachwert dennoch einen Teil der möglichen Verluste.

Bei noch nicht erfolgter Eigentumsübertragung ebenso wie bereits erfolgter Eigentumsübertragung gilt:

Sollte bei der P&R Transport-Container GmbH Insolvenz eintreten, sind die vertraglichen Ansprüche wie z.B. die vertraglich zugesicherten Mieten durch die Sicherheitsabtretung der Ansprüche an die P&R Equipment & Finance Corp weiterhin gesichert, da die P&R Equipment & Finance Corp in die vertraglichen Verpflichtungen der P&R Transport-Container GmbH gegenüber dem Anleger eintritt.

Sollte bei noch nicht erfolgter Eigentumsübertragung bei einer der beteiligten P&R Gesellschaften eine Insolvenz eintreten, so kann der Anleger vom Kauf- und Mietvertrag zurücktreten oder ggf. Schadensersatzansprüche anmelden.

Die P&R Containerinvestments der P&R Transport-Container GmbH sind mit den gleichen Sicherheiten und Risiken wie bei den bis zum 30.12.2016 angebotenen Produkten behaftet. Im Rahmen der formalen Vorgaben zur Prospektpflicht ist P&R verpflichtet, auf alle, auch vorwiegend theoretisch bestehenden, Risiken deutlich hinzuweisen. Eine Wahrscheinlichkeit, dass diese Risiken eintreten können, ist damit nicht ausgedrückt. Die Risikohinweise, wie sie im Verkaufsprospekt verpflichtend abgedruckt sind, sind keine P&R-spezifische Risiken, sondern sind formal und inhaltlich vorgegeben wie ausgewiesen.

Am Produkt und Investment-Konzept hat sich also auch im Hinblick auf Chancen, Sicherheiten und Risiken nichts verändert. P&R ist nachweislich innerhalb dieser seit 1975 bestehenden Produktkonzeption, also seit über 40 Jahren, ausnahmslos allen vertraglichen Verpflichtungen nachgekommen und hat alle prospektierten Renditeprognosen auch realisiert und ausbezahlt.

Da es sich bei Frachtcontainern um einen echten Sachwert handelt und darüber hinaus um ein Direktinvestment, also keine Beteiligung mit spezifischem unternehmerischen Risiko, ist ein Totalverlustrisiko nur unter sehr unwahrscheinlich anzunehmenden Umständen möglich.

Auch sind die Frachtcontainer gegen alle branchenüblichen nach international üblichen Versicherungsbedingungen abgesichert. Und selbst bei Ausfall aller Vertragspartner besteht weiterhin der Sachwert des Frachtcontainers. Theoretisch denkbar aber wäre ein wirtschaftlicher Totalverlust im Falle von Kriegshandlungen, die einen Zugriff auf den Frachtcontainer nicht mehr möglich machen, ein Weltkrieg der den Welthandel komplett zum Erliegen bringt, ebenso erdumfassende Naturkatastrophen oder atomare Kontamination.

Am Versicherungsschutz der P&R Frachtcontainer hat sich weiterhin nichts geändert: Der Oberbegriff des branchenspezifischen Versicherungsschutzes lautet Maritime Insurance Policy, Bestandteil dieser Hauptversicherung sind dann einzelne spezifische Bedingungen und Versicherungen, allgemein als „Marine All Risks Insurance“ bezeichnet. Darunter fallen auch die „Institute Container Clauses – TIME, all risks of loss and damage“. Dies ist nach den gesetzlichen Bestimmungen der Prospektierungspflicht die exakte buchstabengetreue Bezeichnung.

Somit sind – beispielhaft – versichert: Untergang, Beschädigung, Diebstahl, sonstiger Verlust.

Daneben gib es sogenannte standardisierte Ausschlussklauseln, die jeweils nicht versicherte Ereignisse wie z.B. Krieg, vorsätzliche Beschädigung durch den Eigentümer oder atomare Kontamination.  

Hinweis:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Die FAQs stellen keine Angebotsunterlage, kein Angebot zum Verkauf von Standardcontainern oder eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf von Standardcontainern dar, sondern dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie stellen keinen Verkaufsprospekt und auch kein Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB) dar. Bei den dargestellten Fragen handelt es sich lediglich um einen beispielhaften Ausschnitt.  Die Antworten dienen allein der Information und dürfen nicht als Produkt- oder Anlageberatung aufgefasst werden. Die Anleger sind gehalten, vor dem Direkt-Investment in die Standardcontainer den Verkaufsprospekt und das VIB sorgfältig zu lesen, insbesondere die Riosikohinweise im Verkaufsprospekt (Kapitel 5).

Der unvollständige Verkaufsprospekt, die nachzutragenden Angaben, eventuelle Nachträge, das Vermögensanlagen-Informationsblatt und der neueste offengelegte Jahresabschluss und Lagebericht der Emittentin sind auf dieser Webseite veröffentlicht.

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Hinweis:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Der unvollständige Verkaufsprospekt, die nachzutragenden Angaben, eventuelle Nachträge, das Vermögensanlagen-Informationsblatt und der neueste offengelegte Jahresabschluss und Lagebericht der Emittentin sind auf dieser Webseite veröffentlicht.

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